Detroit 2004

In 2004 wurde ich von meinem Arbeitgeber nach Detroit entsandt als kaufmännsicher Geschäftsführer für das Projekt "JK" (Rohkarrosse Jeep Wrangler), dem 1. Betreibermodell in der Automobilindustrie in Nordamerika. Unter Kollegen spricht man sich im angloamerikanischen Raum bekanntlich mit dem Vornamen an. "Gernot" erwies sich für die amerikanischen Kollegen allerdings als Zungenbrecher und zudem als viel zu lang. Mein weiterer Vorname "Hans" hatte dagegen das Manko der Verwechslungsgefahr, gab es doch schon Hans, den Vertriebsleiter, Hans, den Engineeringleiter und insbesondere Hans, den Vorstandsvorsitzenden der IWKA AG. Larry, Chef von KUKA Nordamerika, machte deshalb kurzen Prozess und legte fest: You are "Jack"! Ich fragte ihn, wie er darauf gekommen sei. Er sagte, Hans sei die Kurzform von Johannes, englisch Johnathan, Kurzform John. Und die Kurzform von John sei Jack. Bis auf Letzteres habe ich alles verstanden. Der Rufname ist bis heute geblieben.

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